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Workaholics 10. März 2008

Posted by neuesleben in Arbeiten.
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Neben zahlreichen anderen Artikeln im Blog, schreibt 37signals heute über Workaholics: unter der etwas reisserischen Überschrift „Fire the workaholics“ werden Gründe beschrieben, die gegen Mitarbeiter sprechen, die Tag für Tag Überstunden anhäufen.

Leider vertreten viele Arbeitgeber eher eine gegensätzliche Haltung. Bei Einstellungsgesprächen wird nicht selten gefragt: „Sind sie auch bereit, Überstunden zu leisten?“, was natürlich jeder Interessent sofort bejaht.
Auch in vielen Büros sind geregelte Arbeitszeiten verpöhnt. Da wird gerne einmal mit einem zynischen Grinsen nachgefragt, wenn ein Kollege um Punkt 16 Uhr nach Hause geht: „Du bist ja fast wie ein Beamter!“ oder über den neuen Kollegen hergezogen, der morgens meist erst um 10 im Büro erscheint: „Na, kannst du dich nicht vom Studentenleben verabschieden?“.
Dass es dabei nicht um tatsächliche Arbeitsleistung geht, ist völlig klar. Es geht lediglich darum, sich als möglichst eifrig und arbeitsam zu präsentieren. In vielen Firmen ist es sogar so, dass der eigene Vorgesetzte davon nichts bemerkt.

Ich möchte mich hiermit definitiv nicht gegen Menschen aussprechen, die viel arbeiten – ich gehöre oft genug selbst dazu. Aber gegen das Vorurteil, dass zwanghaft lang arbeitende Angestellte eine bessere Leistung bringen. Und es wäre schön, wenn auch hierzulande mehr Arbeitgeber erkennen würden, dass eine doppelte Arbeitszeit nicht doppelte Leistung bedeutet.

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